Die Rinder der Tierschutz Stiftung Hof Butenland
Unsere "Jungs" sind eine 14-köpfige Gruppe von Rindern, die ihrem Schlachthof-Schicksal entronnen sind. Unsere Samtaugen lungern den ganzen Tag auf und um Hof Butenland herum.
Mal grasen sie auf den weitläufigen Wiesen und liegen in der Sonne, mal kommen sie auf eine Stippvisite auf den Hof, oder verkrümeln sich bei schlechtem Wetter im warmen, mit Stroh
ausgelegten Stall.
Wir rufen sie "Jungs", obwohl das irreführend ist, denn unter ihnen sind eigentlich nur drei kastrierte echte Jungs. Die anderen "Jungs" sind nämlich allesamt Mädels!
Willem: The Boss
Geboren: 28.03.2002Merkmale:
- Chef Butenland
- Das ultimative 1200kg Schwergewicht
- Hart, Härter, Knallhart
Denn da gibt es ja noch Willem, den knallharten Türsteher von Hof Butenland. Er hat bei allen Angelegenheiten, von deren Wichtigkeit er überzeugt ist, ein Wörtchen mitzureden - immer! Wer an Willem vorbei will, braucht jede Menge Durchsetzungsvermögen. 20 Jahre Fremdenlegion oder eine Ausbildung bei der GSG9 sind das Mindeste, um den Boss zu etwas zu bewegen, das er nicht gutheißt. Ansonsten erntet man nur ein müdes Grinsen und wird als zappelndes Zweibein mitsamt seinem Anliegen einfach ignoriert.
Nur ein einziges Mal war dieser knallharte Typ auf unsere Mithilfe angewiesen. Da hatte Willem die grandiose Idee seinen Dickschädel mal dezent durch das Hühnerstallfenster zu schieben. Ergebnis: Er steckte fest! Beim Herausschweißen blieb er wie gewohnt cool und souverän. Allerdings machte er zweideutig klar, dass er uns lediglich huldvoll erlaubt, ihn zu befreien und wir uns diese von ihm wohlwollende Geste auf keinen Fall zu Kopf steigen lassen sollten!
Willem ist der bodenständige Beschützer der Herde. Auf seine imposanten ca. 1200 Kilogramm ist Verlass. Seine Kulleraugen sind überall und verfolgen selbst die Arbeitsabläufe aller Zweibeiner. Er kann stundenlang, (meist uns im Wege stehend) jede Bewegung beobachten, um im entscheidenden Moment sein Mitspracherecht geltend zu machen. Die Kuhdamen stehen auf ihn, weil er sie meist tun lässt, was sie wollen. Zickereien jedoch unterbindet er sofort. Schließlich muss wenigstens einer mal knallhart durchgreifen...
→ Eine Patenschaft für Willem übernehmen
Frieda: Die freundliche Seniorin
Geboren: 19.11.1999Merkmale:
- Älteste Kuhdame der Herde
- Zurückhaltend
- Friedlich
- Bescheiden
- Immer im Hintergrund
- Lebt sehr zurück gezogen
Die körperliche Konsequenz ihrer Dauerträchtigkeit war eine Beckenbänderdehnung. Was sich relativ harmlos anhört, war, als die Süße auf Hof Butenland einzog, jedoch wochenlang ein Bild des Jammers. Denn die Ärmste konnte lange Zeit weder stehen, noch laufen vor Schmerzen und vor Erschöpfung.
Frieda ist nicht nur körperlich total verbraucht und erheblich vorgealtert, sondern vor alem auch seelisch vollkommen ausgelaugt. Dennoch ist Frieda unglaublich freundlich und zutraulich. Ihre beste Freundin ist Rosalie, mit der sie meistens auf der Weide vorzufinden ist.
Obwohl Menschen ihr "ein Dorn im Auge" sein müssten, erstaunt sie mit ihrer Liebenswürdigkeit. Frieda ist die einzige, die es genießt, am liebsten am ganzen Körper massiert und gestreichelt zu werden. Für Rinder ist das wirklich ungewöhnlich und wir gönnen ihr dieses Verwöhnprogramm wann immer es geht.
→ Eine Patenschaft für Frieda übernehmen
Hilde: Lebt in ihrer eigenen Traumwelt
Geboren: 05.04.2002Merkmale:
- Unauffällig
- Cliquen-Mitglied
- Anspruchslos
- Verträumt & verfressen
Demzufolge sind ihre Lebensinhalte fressen und träumen, gefolgt von ein bisschen fressen und träumen. Ach ja - fast vergessen - manchmal träumt sie auch. Erwähnten wir schon dass sie sehr gerne frisst? Häufig sieht man sie auch erst fressend, dann träumend auf der Weide. Sie kann auch beides gleichzeitig - also fressen und dabei träumen. Allerdings ist es manchmal auch so, dass sie nur vom Fressen träumt - wohlgemerkt, nachdem sie gefressen hat, während sie vor sich hin träumte...
Wir wissen, was Sie jetzt denken: Wir plustern diese Beschreibung nur künstlich auf, damit nicht auffällt, dass Hilde sehr bescheiden lebt und kaum Hobbys hat. Das ist aber völliger Unsinn, ehrlich! Denn Hippie-Hilde ist eine total aktive, unternehmungslustige, vielseitig interessierte Kuh, die nicht nur gerne frisst und träumt, sondern es auch sehr mag, träumend zu fressen, oder - zur Abwechslung - fressend zu träumen. Ebenfalls nicht unerwähnt lassen, möchten wir an dieser Stelle zwei ihrer großen Leidenschaften: Ihre große Liebe zum Fressen und ihren ausgeprägten Hang zum Träumen...
→ Eine Patenschaft für Hilde übernehmen
Alwine: Coole Vorzeigekuh, die nichts aus der Ruhe bringt!
Geboren: 09.04.2002Merkmale:
- Cool
- Rolle der Hausfrau unter den Kühen
- Bringt nichts aus der Ruhe
- monoton
Wenn es mal irgendwo Stress gibt, geht ihr das ganz locker am Rinderpopo vorbei. Solche Bagatellen tangieren sie nicht, da steht sie einfach drüber und weicht gelassen jedem Stolperstein des Lebens aus. Ausgeglichen wie Alwine nun mal ist, wäre sie die Idealbesetzung für jeden Heimatfilm, weil sie sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, weder durch Gejodel, noch andere, ähnlich gelagerte akustische Foltermethoden.
Apropos aus der Ruhe bringen: Auch die drei Herren unserer Rinderherde schaffen das nicht. Sie können sich noch so ins Zeug legen und auf Teufel komm raus mit ihr flirten, Alwine bleibt cool! Sollten Sie irgendwo in der Nähe von Hof Butenland einen Bullen sehen, der ein blaues Auge in Hufform hat, dann können Sie davon ausgehen, dass er es war, der Christine und Martina verführt und dafür von Tante Alwine die Ohrfeige seines Lebens kassiert hat!
→ Eine Patenschaft für Alwine übernehmen
Dolores: Selbsternannte First Lady der Herde
Geboren: 16.07.2003Merkmale:
- selbstsicher
- Bei neuen Dingen, ist sie die erste die es inspiziert
- Gruppenleiterin
- Unglaublich neugierig
Anfangs war sie ein angriffslustiges, oft geradezu aggressives und mageres Nervenbündel, was nicht verwunderlich war, denn sie litt unter massiven Hormonstörungen. Eine Hormontherapie brachte aber sofortige Besserung, so dass sich Dolores prima in die Gruppe eingefunden hat. Zwar hat unsere Dolli immer noch maskuline Züge an sich, doch gerade das macht sie kräftig und selbstbewusst. Vielleicht etwas zu selbstbewusst? Denn sie glaubt kuhfest dass sie die Auserwählte vom Chef, Willem ist. Dieser bestätigte uns dies bislang jedoch nicht.
Durch ihre überzeugte Führungsposition mischt Dolores überall mit und sich ein. Sie hält sich halt für die Gruppenleiterin der Herde, was ihr einen festen Stand gibt. Neben ihren Kenntnissen und Fähigkeiten legt Dolores viel wert auf ihr Aussehen. Pikantes Detail zu diesem Thema: Die Kuhputzmaschine wird von der Schönen im Stundentakt bedient und wir fragen uns, ob es ihr dabei um Gesundheit und Wohlbefinden, oder doch einzig und allein um Beauty geht?
→ Eine Patenschaft für Dolores übernehmen
Hinnerk: Gemütlicher Stellvertreter der Geschäftsführung
Geboren: 12.04.2002Merkmale:
- Gemütlich
- Zu jedem nett
- Mitläufer
Doch im Gegensatz zu Willems rigidem Managementstil, ist Hinnerk ein überzeugter Vertreter "flacher Hierarchien" und geht die Sache demokratisch und gruppendynamisch an. Unser lieber "Schluffi" ist ein bescheidener Ochse, für den es wichtig ist, dass sein Tagesablauf eine feste Struktur hat. Alles soll laufen wie immer. Gegenüber den Kuh Damen ist Hinnerk ausgesprochen höflich, tolerant und null-Macho. Er ist halt ein echter Teamplayer, bei dem alle machen können, was sie wollen. Zumindest solange sie ihn dabei in Ruhe lassen.
Bei komplexen und folgeschweren Entscheidungen, wie beispielsweise den täglichen Futtertarifverhandlungen zwischen Bauern und Herde, lässt er aber liebend gerne Willem den Vortritt. Hinnerk zeigt seine männliche Stärke nur dann, wenn er sich durchsetzen muss. Sonst tut er keiner Fliege etwas. Hinnerk steht somit lieber in der zweiten Reihe und motiviert seinen Boss lieber hin und wieder mit einem aufmunternden Nasenstüber von hinten. Wie gesagt, er probiert´s halt mit Gemütlichkeit und fährt damit ausgezeichnet!
→ Eine Patenschaft für Hinnerk übernehmen
Rosalie, die Einzelgängerin sucht nur noch Ruhe
Und wen wundert das, denn die 2000 geborene Rosalie hat das gleiche Schicksal wie unsere traurige Frieda: Sie diente als Gebärmaschine für die Kälberproduktion und auch sie haben wir vom Schlachter freigekauft. Physisch und psychisch komplett ausgelaugt, ausgezehrt, entkräftet und erschöpft kam sie auf unseren Hof.
Mittlerweile hat sich Rosalie körperlich prima von den vergangenen Torturen erholt, aber ein lebenslustiges, selbstbewusstes Herdentier sieht anders aus.
Denn auch die süße Rosalie steht immer außerhalb der Gruppe und beobachtet das bunte, geschäftige Treiben ihrer Artgenossen lieber aus der Distanz. Sie ist zurückhaltend, scheu und bescheiden und ordnet sich jederzeit unter. Sie bleibt einfach eine Einzelgängerin, die die Ruhe sucht, liebt und findet. Also soll sie sie auch genießen dürfen.
→ Eine Patenschaft für Rosalie übernehmen
Martina: Ein stilles, aber ganz schön tiefes Wasser!
Martina ist wie Christine eine Kuh-Mutter, die von einem fremden Nachbar Bullen verführt wurde, ohne uns davon zu erzählen... Wir wissen noch nicht mal, ob es immer der gleiche Bulle ist, der sich da in unbeobachteten Momenten an unsere Kuh-Ladys heranschmeißt und ihnen zärtliches Liebesgeflüster in die Ohren muht, bis sie willig ihre Hufe strecken.
Was wir aber sagen können ist, dass die Erziehungsmethoden von Martina und Christine extrem unterschiedlich sind. Denn während Mama Christine ihre Tochter Trine von vorne bis hinten verhätschelte (und es nach wie vor tut), drückte Mama Martina ihrem Sohn Martin schon recht früh die Stallschlüssel in den Huf. Von da an musste er dann ohne die Ratschläge und Fürsorge seiner Frau Mama zurechtkommen.
Denn Martina ist eine ziemliche Einzelgängerin. Sie hält zwar gerne ihr tägliches Schwätzchen mit ihren Busenfreundinnen aus der Herde, schätzt aber vor allem die stillen Momente abseits der Herde, die sie sich immer wieder gönnt. Ja ja - nicht umsonst sagt man ja "stille Wasser sind tief", oder wie sonst ließe sich die Tatsache erklären, dass die sehr zurückhaltende und eher unscheinbare Martina sich Hals über Kopf in ein wildes Liebesabenteuer mit einem fremden Bullen gestürzt hat?
→ Eine Patenschaft für Martina übernehmen
Martin: Ein echter Softie dank der Tanten
So und er kam bei der kurzen Liaison zwischen Martina und dem geheimnisvollen Johnny Depp der Bullen, dem keine Kuh widerstehen kann heraus: Martin, ein jetzt 2009 inzwischen 4-jähriger Ochse, der es trotz seiner Butenland-Jugend nicht immer leicht hatte.
Denn weil seine Mutter sich kaum für ihn interessierte, wurde er in der Herde von seinen Tanten großgezogen. Da er das einzige Kalb war, hatte er keinerlei Kontakt zu Gleichaltrigen, sondern nur seine "alten Tanten" um sich herum und wurde zu allem Unglück mit 6 Monaten auch noch kastriert. Männlichen Lesern, die jetzt vielleicht empört zusammen zucken und an einer gewissen Stelle ein solidarisches, aber unangenehmes Prickeln verspüren, sei gesagt, dass diese Vorgehensweise leider unumgänglich war. Bullen sind sehr frühreif und unseren Kühen gehen schon mal die Hormone durch. Christine und Martina sind die Beweise.
Durch die frühe Kastration ist Martin nicht gerade der allergrößte geworden und außerdem wachsen seine Hörner aus unerfindlichen Gründen auch noch nach unten statt nach oben. überhaupt ist Martin eher der Softie-Typ, ein treuer und lieber Schluffi, der fast immer macht, was ihm die Herde vorlebt. Nur ab und zu, da hat er seine wilde Phase! Da gehen selbst mit unserem Softie die Stier-Gene durch! Allerdings dauert es immer nur wenige Minuten, dann hat er sich wieder im Griff und trabt brav in den untern Rang der Herdenhierarchie zurück.
→ Eine Patenschaft für Martin übernehmen
Christine blühte auf in ihrer Mutterrolle!
Christine erblickte 2006 das Licht der Welt, ist die Mama von Trine und war bis zu ihrer Mutterschaft mehr als scheu. Aber als wir sie nach der Geburt ihres Kälbchens in den Stall holten und sie spürte, dass niemand ihr Kind wegnehmen wollte, wurde sie schnell immer zutraulicher.
Christine blühte förmlich auf in ihrer neuen Rolle als treusorgende Mutter. Sie genoss die Zuwendungen der Menschen, die Aufmerksamkeit der Herde und vor allem ihr Mutterglück in vollen Zügen. Alles drehte sich um sie, ihr Kalb war das schönste von allen. Da die Sozialkompetenz von Kühen der von Menschen weit überlegen ist, gab es auch beruflich überhaupt keine Probleme. Im Gegenteil! Als junge Mutter genoss sie einen kometenhaften Aufstieg im Herdenverband und nahm mehrere Stufen auf der Karriereleiter im Eiltempo.
Den Erzeuger ihres Kälbchens Trine kennen wir bis heute nicht. Es kann der Bullen-Jonny-Depp des Nachbarbauern ebenso gewesen sein, wie ein bulliger Butenländer. Leider ist auch nicht davon auszugehen, dass wir Klarheit bekommen. Denn Christine wird wohl niemals bei Oliver Geissen auf dem Sofa sitzen und einen Vaterschaftstest einfordern! Dafür geht es ihr hier einfach viel zu gut und sie ist viel zu glücklich mit ihrer menschlichen und tierischen Herde. übrigens gibt Christine ihrer Tochter bis heute noch Milch. Sie ist halt eine richtige, treusorgende Glucke, die nicht loslassen kann. Aber warum auch?
→ Eine Patenschaft für Christine übernehmen
Trine bringt auch an trüben Tagen Sonne ins Leben!
Kommen wir zu unserer Osterüberraschung 2006: Trine, das Kälbchen von Mama Christine, das hier auf dem Hof geboren wurde und deshalb als eine der wenigen Butenländerinnen von Anfang an das große Los gezogen hat.
Die Horrorgeschichten über Rinder, die als Milchmaschinen, oder Fleischlieferanten herhalten müssen, kennt Trine nur aus Erzählungen. Keine Funktion zu erfüllen und frei zu sein ist für sie ganz natürlich. Und das ist es ja eigentlich auch - oder sollte es zumindest sein.
Trine besticht durch ihre Lebensfreude, ihren Charme und ihre Unbekümmertheit. Sie tobt und spielt den ganzen Tag und fordert frech und übermütig jeden heraus. Menschen, die Schubkarren voller Kuhfäkalien vor sich herschieben beispielsweise, findet sie an sich ziemlich langweilig. Aber wenn sie ihnen von hinten das T-Shirt aus der Hose zupft und sie solange anstupst, bis sie sich endlich den wichtigen Dingen des Lebens, sprich: Trine, zuwenden - hui - das ist lustig! Wissbegierig verfolgt sie alle menschlichen Aktivitäten auf dem Hof und gesellt sich neugierig immer dazu. Trinchen ist einfach der Sonnenschein von Hof Butenland, auch an trüben Tagen.
→ Eine Patenschaft für Trine übernehmen
Magda steht auf Oldies, Schlager & Klassik!
Für die 2003 geborene Magda ist es einfach das Höchste, mit ihren Freundinnen Isolde, Käthe und Alwine im Stall zu stehen und Radio zu hören. Wahrscheinlich träumt sie dabei von einer Gesangskarriere als bewunderter Musical Star. Der Gesichtsausdruck unserer Dancing Queen verklärt sich besonders dann, wenn wir am Stallradio einen Oldie-, oder Schlager-Schnulzen-Sender eingestellt haben. Aber auch zu Klassik sagt Magda nicht "Nein".
Wir wissen nicht, ob es an ihren Star Allüren liegt, aber manchmal ist die eigensinnige Magda etwas launisch. Für ihren großen Auftritt kommt sie meist als Letzte auf die Weide. Und mit den "Männern" der Herde springt sie um, wie es ihr passt, mal werden sie gnadenlos angebaggert, dann wieder links liegen gelassen. Na ja - das gehört ja anscheinend zu einer richtigen Diva der Musikgeschichte, dieses Herumgezicke, wieso sollte es bei Kühen anders sein?
Wir sind ja schon froh, dass Magda nicht wie andere exzentrische Diven von uns verlangt, dass wir ihr diverse Extrawünsche erfüllen. Stellen Sie sich nur vor, sie würde von uns spezielles, bei Vollmond geschnittenes Heu, oder Luxus-Lifestyle-Quellwasser für 90,- Euro die Flasche fordern, nicht auszudenken! Obwohl - wenn wir sie manchmal so erleben, dann bekommen wir Angst, dass genau das geschehen könnte...
→ Eine Patenschaft für Magda übernehmen
Käthe: Unser schwarz-weißer Tollpatsch
Geboren: 26.04.2002Merkmale:
- Älteste Kuhdame der Herde
- Tollpatschig
- Distanziert
- Fordert nichts
- Einhorn
Denn irgendwie hat Käthe das Pech für sich gepachtet und ist die uneingeschränkte Königin der Fettnäpfchen. Also wunderte sich auch niemand, als wir sie eines Tages mit dem Trecker aus einem Wassergraben ziehen mussten, weil sie bis zu den Schultern eingesunken war. Käthes Missgeschick hatte aber garantiert nichts mit Tollkühnheit zu tun! Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Käthe wieder einmal mehrfach hintereinander Murphys Gesetz bestätigt hat: Whatever can go wrong, will go wrong! Damit machte sie das Unmögliche möglich und landete im Graben!
Ihre Optik kümmert sie übrigens überhaupt nicht. Wozu sollte man sich auch die Mühe mit der Kuhputzmaschine machen, wenn man eh fünf Minuten später wieder schmutzig wird? Zum Beispiel weil man unglücklich stolpert, oder etwas über den Haufen läuft, da man beim Gehen halt mal wieder neugierig in eine andere Richtung geguckt hat... Käthe lebt einfach in ihrer eigenen Welt, eben in der Welt der Käthe, in der alles was schief gehen kann, auch schief gehen wird!
→ Eine Patenschaft für Käthe übernehmen
Isolde bekommt langsam, aber sicher ein Hörnchen...
bzw. ein Problem mit selbigem! Wie Sie auf dem Bild sehen können, wächst das rechte Horn von Isolde langsam aber sicher Richtung Auge. Wir wissen nicht, was dafür verantwortlich ist, vermuten aber einen Geburtsfehler.
Oder ist eine übermütige Wette aus Isoldes Kindertagen im Jahre 2001 der Grund? Vielleicht hat sie damals ja gewettet, dass Hörner auch in zwei völlig unterschiedliche Richtungen wachsen können. Gewonnen hätte sie auf jeden Fall.
Auch wenn das vorwitzige Horn Isolde ein verwegenes Aussehen beschert, so muss sich doch unser Tierarzt beizeiten dieser Sache annehmen. Freiheit und Selbstbestimmung für die Butenland-Tiere ist ja gut und schön, aber Augen-Piercing? Das geht definitiv zu weit! Außerdem ist das Horn auch ein kleines Handicap in Bezug auf Isoldes Durchsetzungsvermögen. Denn Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Rindern kann sie natürlich nur stark linkslastig bereinigen. Zum Glück kommt es aber nur sehr selten zum Streit. Denn Isolde ist eine ruhige, besonnene und bescheidene Kuh, die es ruhig angehen lässt, prima mit jedem aus der Gruppe klar kommt und fast nie ein Hörnchen bekommt...
→ Eine Patenschaft für Isolde übernehmen









