Projekt: Schwitzen statt "sitzen"
GEMEINNÜTZIGE ARBEIT STATT GEFÄNGNIS
Unsere Stiftung ist bei den zuständigen Gerichten für dieses Projekt anerkannt. 2009 leistete der erste Straftäter bei uns seine Strafe in Form von 324 Arbeitsstunden erfolgreich ab.Was tun, wenn jemand seine Geldstrafe nicht zahlen kann? Oft bleibt nur die sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe, indem die oder der Verurteilte die "Tagessätze" absitzt. Das kostet nicht nur viel Geld und belegt knappe Haftplätze. Außerdem bekommt die oder der Verurteilte zusätzliche Probleme, weil Bindungen zur Familie oder dem Berufsleben für eine bestimmte Zeit unterbrochen werden. Wenn sie oder er stattdessen gemeinnützige Arbeit verrichtet, ist damit allen gedient. Das Programm Schwitzen statt "sitzen", das Niedersachsen seit 1991 betreibt, hilft den Gefangenen wie dem Justizhaushalt.
Im Jahr 2007 wurde Ersatzfreiheitsstrafe durch Gemeinnützige Arbeit
- bei 4018 (2006: 5.086; 2005: 5201; 2004: 4.863; 2003: 3.910) Personen abgewendet. Dadurch wurden
- 124.703 (2006:151.000; 2005: 157.913; 2004: 138.674; 2003: 107.10) Hafttage erspart und
- ca. 341 (2006: 433; 2005: 444; 2004: 380; 2003: 293) Haftplätze erwirtschaftet.









